Elsewhere · Exhibition · Performance · Screening

filmmuseum wien : 10 Jahre filmkoop wien

Die filmkoop wien ist ein Ort, an dem ein vielfältiges Vokabular an Bildern geschaffen wird. Sie ist ein Ort der Praxis, aber auch eine Idee: die eines nicht-kommerziellen, demokratischen und offenen Kollektivs. Ein Kollektiv, das durch persönliches Engagement einen Raum der unabhängigen künstlerischen Produktion, der Freiheit und des Experimentierens schafft.

Die filmkoop wien wurde 2008 von Alumni der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film gegründet, ganz im Sinne von Friedl Kubelkas Motto, dass das Können dem Wollen folgen soll und nicht umgekehrt. Seit ihrer Gründung ist die filmkoop stetig gewachsen und hat sich verändert, mal schneller, mal langsamer, der gemeinsame Nenner ist aber geblieben: Hier werden analoge Praktiken erhalten und weiterentwickelt, Equipment repariert und gesammelt, Formen des Kooperativen erprobt und Wissen weitergegeben. Die filmkoop ist zwischen Dunkelkammer und Kino ein Ort des Lernens, des Performativen, der Projektionen und des Zusammenseins.

Ein kleiner Ausschnitt aus den letzten 10 Jahren des Filmschaffens der filmkoop wien wird heute auf die Leinwand geworfen. Die Programme verstehen jeden Film gleichermaßen als persönlichen Ausdruck, als Anstrengung, als Wunsch, als Geste. Sie feiern das Experiment, formale Unterschiede, Fantasie und Poesie, thematische Vielfalt und filmische Möglichkeiten. (filmkoop wien)

filmkoop wien 1: Blick und Berührung

Pink SariAlina Tretinjak. 2017, 16mm (Super 8 Blow-up), Farbe, 3 min
t t t touch me Raphael Reichl. 2017, Super 8, Farbe, 3 min
Modell einer Hand Rosa John. 2018, 16mm, Farbe, 6 min
for the shape of columns Daniela Zahlner. 2017, Super 8, Farbe und sw, 4 min
House and UniverseAntoinette Zwirchmayr. 2015, 16mm, Farbe, 3 min
untitled 19/06Michel Strümpf. 2019, 16mm, sw, 4 min
Selfie Test #3Sybille Bauer. 2019, Digital (von 16mm), sw, 5 min
NeomaiMagdalena Pfeifer. 2016, 16mm, sw, 3 min
Gotteserscheinungen unter Orangeneinfluß Christian Kurz. 2010, 16mm, Farbe, 3 min
Double 8Christiana Perschon. 2016, 16mm, sw, 3 min
Cinématon TriptychonGuillermo Tellechea. 2014–2018, Super 8, sw, 3 min
StrichpunktManuel Götz. 2019, 35mm, Farbe, 16 min

filmkoop wien 2: Strukturen und Projektionen

A proposal to project in 4:3Viktoria Schmid. 2016, 16mm, Farbe, 2 min
Kopierwerk Stefanie Weberhofer. 2019, 35mm, Farbe und sw, 7 min
Tanz der Furien Alina Tretinjak. 2019, 16mm, sw, 3 min
Blätter im Herbst Markus Maicher. 2018, 16mm, Farbe, 3 min
Hasenhügel Sarah Binder. 2016, Super 8, Farbe, 3 min
Schau‘ ins LandMoritz Ellmann. 2017, Super 8, sw, 4 min
sequence_3diallostruempf. 2018, 16mm, sw, 8 min
Zoetrope Fabian Martin Anger. 2018, 16mm, sw, 1 min
Meermöwen Antonia de la Luz Kašik. 2019, Super 8, sw, 3 min
Fade to DeathMario Sefelin. 2017–2019, Super 8, Farbe, 3 min
16mm_1binta diallo. 2017, 16mm, sw, 10 min
Mountain ViewMarkus Maicher. 2018, Digital (von 16mm), Farbe, 3 min
W O W (Kodak) Viktoria Schmid. 2018, 35mm, Farbe, 3 min

filmkoop wien 3: Erzählungen aus Korn

Wasser aus Korn Josephine Ahnelt. 2013, 16mm (Super 8 blow-up), sw, 13 min
My Favorite CornerJohannes Gerhart. 2018, Super 8, Farbe, 3 min
Marco CavalloMarina Rebhandl. 2019, Super 8, Farbe, 3 min
Debris of Dreams Masha Godovannaya. 2018, Digital, Farbe, 8 min
Les Fables de Monsieur GaudartNadine Taschler. 2016, 16mm, Farbe, 39 min

Filminstallation im Foyer des Filmmuseums:
*Rot Grün Geburt (2018) –*Raphael Reichl. 16mm, Farbe, 1 min (loop)